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Vor Beginn der Baumaßnahme wird den örtlichen Erfordernissen entsprechend ei-
ne Sondernutzung für die Gerüststellung, den Gerüstschutztunnel, das Passanten- 
schutzdach, für die Überbauung eines Gehwegs, das Schutzgerüst mit Passanten-
schutzdach oder den Gerüstturm auf öffentlichem Grund beantragt.

In Hamburg ist eine solche behördliche Genehmigung für Gerüst, welches auf öf-
fentlichem Grund steht, erforderlich. Diesbezügliche Informationen nebst Gebühren-
ordnung finden Sie beim  Behördenwegweiser der Stadt Hamburg.

Sobald die Sondernutzungsgenehmigung für die Überbauung öffentlichen Grundes
mit einem Gerüst, Gerüstschutztunnel, Passantenschutzdach, Schutzgerüst, einem
Arbeitsgerüst oder Dachdeckerfanggerüst vorliegt, kann in Abstimmung mit der
Hamburger Polizei mit dem Gerüstaufbau begonnen werden.

Auch bei temporärem Einsatz von Rollgerüsten oder Gerüstböcken auf öffentlichem
Grund sind stets vor Beginn der Maßnahmen die jeweiligen Genehmigungen vom
Fachamt für Raummangement bzw. der Sondernutzungszentrale einzuholen.

Damit der Gerüstaufbau auch in beengten Stadtteilen realisiert werden kann, muß
beim zuständigen Polizeikommissariat eine Halteverbotszone beantragt werden.
Innerhalb dieser Absperrung dürfen auch Gerüst-Lkw und die für die Materialanlie-
ferung erforderlichen Transporter geparkt werden.

Dienstleister wie z. B. Blockit oder Platzda kümmern sich um die Formalitäten und
nehmen auch die Aufstellung und Beschriftung der Schilder vor.

Oftmals stehen den am Bau tätigen Handwerkern keine Räumlichkeiten zur Verfü-
gung, in denen sie sich umziehen, ihre Pause verbringen oder Schutz vor schlech-
tem Wetter finden können. Ebenso kommt es vor, daß ihnen keine sanitären Ein-
richtungen zur Verfügung stehen.

Deshalb ist es gestattet, innerhalb der Sondernutzung bzw. der Halteverbotszone
auch einen Bauwagen und eine Baustellen-WC vorzuhalten. Mobile Toiletten wer-
den u. a. von ToiToiDixi zur Miete angeboten und wöchentlich gereinigt.

Bei der Planung des einzurüstenden Objekts sind im Rahmen der Arbeitsvorberei-
tung eine Fülle von Kriterien zu berücksichtigen. Insbesondere kommt es darauf an,
welche Arbeiten vom Gerüst aus ausgeführt werden sollen.

Aber auch die Besonderheiten der Fassade dürfen nicht außer acht gelassen wer-
den. In Hamburg finden sich noch viele reich mit Stuck verzierte Fassaden aus der
Gründerzeit mit klassizistischer Ausprägung. Die Einrüstung muß selbstverständlich
auch der Struktur des Gebäudes entsprechen. Entsprechend sorgfältig sind im Vor-
wege der Gerüstbau sorgfältig zu planen und der Gerüst-Lkw effizient zu beladen.

Die von den Gerüstherstellern Layher, Rux, Plettac-Assco oder Alfix angebotenen
Gerüstkomponenten werden den unterschiedlichsten Anforderungen an die Nutzung
des Gerüstes gerecht. Zu diesen modularen Teilen zählen Gerüsttunnelrahmen, Ge-
rüstschutzdach, Gerüstkonsolen, Leitergang und Gerüstbeläge.


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